Öko Strom auf vier Rädern: Trend oder Unsinn?

Auf der IAA 2013 wurden schon einige innovative Autos, die Öko Strom als Kraftstoff nutzen, vorgestellt. Es stellt sich nun die Frage, ob es lohnenswert ist, sich ein Fahrzeug, welches mit Öko Strom fährt, anzuschaffen.

Innovationen des Öko Strom Auto Markts

Öko Strom Räder

Öko Strom ist die Zukunft der vier Räder (c) K. Brockmann / pixelio.de

Die Technik der Elektroautos verbessert sich von Jahr zu Jahr. Während sich vor einigen Jahren viele noch gar nicht vorstellen konnten, dass Elektroautos einmal auf den Automobilmarkt kommen würden, gibt es heut zu Tage schon Sportwagen die Öko Strom als Kraftstoff nutzen. Wie zum Beispiel der BMW i8, welcher letztes Jahr auf der IAA in Frankfurt für großes Aufsehen gesorgt hat. Für alle, die denken, Sportwagen, die mit ganz normalem Öko Strom wie der von LichtBlick fahren, wären keine Konkurrenz für Sportwagen, die mit Dieselkraftstoff oder Benzin, fahren, irren sich: Der BMW I8 (bis zu diesem Zeitpunkt als Hybrid Sportwagen), der rein elektrisch von 0 auf 60 km/h in 4,5 Sekunden beschleunigt, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung für Sportwagen mit Öko-Strom.

Aber auch das kleine Stadtauto, der BMW i3, welches sich rein elektrisch fortbewegt, kann sich sehen lassen: Nur durch Öko Strom angetrieben schafft der i3 eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h und auch das Design des BMWs kann sich sehen lassen.

Was soll man noch verbessern?

Öko Strom

Öko Strom tanken wird in Zukunft schneller (c) Dieter Schütz / pixelio.de

Elektroautos sind gut für die Umwelt. Doch dieser Umweltschutz hat seinen Preis. Trotz der fortgeschrittenen Technik sind Elektroautos immer noch verhältnismäßig teuer. Der Kaufpreis eines Autos, welches mit Öko Strom fährt, ist fast so hoch wie der Kaufpreis von zwei Kleinwagen, also sind recht teuer. Ein weiterer Kritikpunkt, welcher von vielen ausgesprochen wird, ist die hohe Ladezeit. Die Technik der Öko Strom Autos ist noch nicht so weit entwickelt, dass sie schnell „auftanken“ können wie das bei Autos mit Diesel oder Benzin der Fall ist, wobei die Automobilhersteller stetig an diesem Problem arbeiten und immer wieder neue Techniken entwickeln – wie zum Beispiel Schnellladesäulen, die es den Fahrern eines Elektroautos ermöglichen den Akku ihres Autos in weniger als 30 Minuten mit Öko Strom aufzuladen.

Ein weiteres Problem bleibt die geringe Reichweite. Ein Elektroauto, welches rein elektrisch fährt, schafft eine Fahrstrecke von nur wenigen hundert Kilometern. Lange Fahrten sind also mit einem Elektroauto noch nicht möglich, es sei denn, man nimmt sich die Zeit und wartet ungefähr 30 Minuten bis der Akku des Autos wieder aufgeladen ist.

Was sagt die Statistik?

Die Statistik sagt, dass in Deutschland immer mehr Öko Strom Autos zugelassen werden, und die Vorhersagen gehen davon aus, dass es in Zukunft noch steigen wird. Im Jahr 2015 sollten in Deutschland ca. 48.000 Öko Strom Autos produziert werden, dann wird Deutschland der fünftgroßte Elektroauto-Hersteller der Welt sein.

Prognose der produzierten Elektroautos im Jahr 2015
Japan USA China Frankreich Deutschland Großbritanien Spanien Italien
283.000 236.000 110.000 82.300 48.000 39.000 36.000 8.000

Auch die deutsche Regierung hat etwas über dieses Thema gesagt und zwar, dass 1.000.000 Öko Strom Autos in 2020 auf deutschen Straßen fahren sollen. Das werden demnach sowohl die Regierung als auch die Marken anstreben. Dafür hat Tesla Motors schon ein Netz mit Schnell-Ladestationen in Europa geplant, wo die Tesla Autos kostenfrei Öko Strom „tanken“ werden. Auf jeden Fall werden wir in nächster Zeit mehr und mehr Kfz-Kennzeichen sehen, die an Öko Strom Autos hängen.

Zahlt es sich aus?

Autos, die mit Öko Strom fahren, sind gut für die Umwelt, aber immer noch verhältnismäßig teuer. Für Kurzstrecken sind Elektroautos hervorragend geeignet, wer jedoch ein Auto für längere Strecken benötigt sollte bedenken, dass ein Elektroauto nach wenigen hundert Kilometern aufgeladen werden muss. Es stimmt auch, dass die Öko Strom Auto Technologie ein bisschen komplizierter als die von einem normalen Benzin Auto ist, obwohl man kein Fluggerätemechaniker zu sein braucht, um die Kleinigkeiten des Elektroautos zu reparieren.

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