Karriereaufstieg durch Rhetorik und verbessertes Auftreten

Rhetorik dient dazu, mit seinem Gesagten und seiner Person zu überzeugen. Vieles ist leichter, wenn man es versteht sich auszudrücken. Sowohl für Führungskräfte bei Mitarbeitergesprächen und für Präsentationen als auch für Mitarbeiter, die viel mit Kunden zu tun haben, ist es wichtig, Menschen für sich und das Gesagte begeistern zu können. Durch eine ruhige und klare Ausdrucksweise, wirkt man souverän und professionell. Techniken zur Rhetorik sind erlernbar. Dafür gibt es Schulungen für Mitarbeiter, in denen auch Tipps zum Präsentieren gegeben werden. Eine solche Schulung für Mitarbeiter wird zum Beispiel bei der ESO angeboten.

Vorteile einer guten Rhetorik im Job

Schulung Mitarbeiter Präsentation halten

Bei einer Schulung für Mitarbeiter lernt man das richtige Präsentieren (c)iStock.com/4774344sean

Eine gute Rhetorik kann für ein seriöses und sicheres Auftreten sorgen. Die überlegte Wahl der Wörter vermittelt außerdem eine kompetente Persönlichkeit. Sie kann Mitarbeitern helfen Kunden für sich zu gewinnen und somit Prämien zu erhalten. Personen in einer Führungsposition können durch eine Schulung in der Kommunikation lernen, wie sie ihre Mitarbeiter mit den richtigen Wörtern und Gesten motivieren können. Dadurch kann gleichzeitig die Zusammenarbeit innerhalb eines Teams gestärkt werden.

 

Überblick: Für welche Situationen braucht man Rhetorik im Job?

  • Meetings
  • Gesprächsführung
  • Telefongespräche mit Geschäftspartnern oder Kunden
  • Kundengespräche
  • Mitarbeiterkommunikation
  • zur allgemeinen Persönlichkeitsentwicklung

Präsentationstraining bei einer Schulung

Im beruflichen Alltag wird man auch oft mit der Kunst des Präsentierens konfrontiert. Einige Menschen haben damit Probleme vor einer Gruppe zu sprechen, dabei wird dies von einer Führungsperson häufig verlangt. Entweder das Gesicht wird knallrot oder die Stimme versagt. Selbst, wenn die Nervosität nicht vorhanden ist, kann eine Präsentation durch eine monotone Stimme und einer gelangweilten Vortragsweise wenig überzeugend wirken. In einer Schulung für Mitarbeiter kann man das deutliche Reden sowie die richtige Körperhaltung bzw. Körpersprache lernen. So sind eine aufrechte Haltung und ein fester Stand wichtig. Man sollte nie mit dem Rücken zu dem Publikum stehen, sondern ständig Blickkontakt mit den Zuhörern halten. Auch offene Handbewegungen wirken seriöser als Hände in den Hosen. Natürlich darf ein natürliches und freundliches Lächeln nicht fehlen. Auf Rhetorikmagazin.de findet man ein paar Tipps zum Sprechtempo und der Art wie man reden kann.

Überblick: Sicheres Auftreten

  • Kein Hohlkreuz
  • Dem Publikum nie den Rücken zuwenden
  • Ein leichtes Lächeln wirkt freundlich
  • Hände sollten sichtbar sein
  • Blickkontakt mit den Zuhörern

Kommunikationstraining: Techniken der Rhetorik

Wie bereits erwähnt kann man Rhetorik in einer Schulung für Mitarbeiter erlernen. Es gibt einige Techniken, mit denen man Menschen für sich gewinnen kann. Dafür werden in einem Rhetoriktraining spezielle Übungen trainiert. Es sind meistens direkt inhouse Trainings möglich.

Sprachliche Mittel

Zu der Rhetorik gehört die Beeinflussung durch sprachliche Mittel. Beliebt sind hier vor allem Metaphern und Alliterationen. Unter Metaphern versteht man ein sprachliches Bild, wie z.B. „Jemand lacht sich kaputt“. Eine Alliteration beeinflusst den Zuhörer unbewusst mit Wörtern, die mit dem gleichen Buchstaben beginnen. Wichtig ist es die Wörter zu variieren und nicht immer die gleichen zu verwenden. So kann man zum Beispiel auch ältere Wörter verwenden, die heutzutage nicht mehr allzu oft im Alltag genutzt werden.

Manipulation des Gesprächverlaufes

Schulung Mitarbeiter Schlagfertigkeit Training

Auf einer Mitarbeiter Schulung lernt man Schlagfertigkeit (c)iStock.com/ khz

Das Können der Rhetorik bedeutet auch seinen Gegenüber so zu manipulieren, ohne dass derjenige es bemerkt. Hier wird der Gegenüber so beeinflusst, wie es sich der Redner wünscht. Diese Technik kann sowohl in einem Gespräch zu zweit als auch in einer Gruppe angewendet werden und ist für Menschen, die im Vertrieb arbeiten essentiell. Zu dieser Technik gehört das explizite Nachhaken. Insbesondere zwei Techniken bieten sich an, Menschen zu manipulieren: Die Schlagfertigkeit und die Fragetechnik.

 

Methoden der Schlagfertigkeit

Um selbstbewusst bei Kunden und Kollegen auftreten zu können, gehört auch immer eine gewisse Schlagfertigkeit dazu. Schlagfertigkeit ist vor allem bei unangenehmen Fragen praktisch, die man ungern beantworten möchte. Auf eine unangenehme Frage kann man entweder mit Humor oder mit einem Gegenangriff reagieren. Schlagfertigkeit bedeutet, spontan zu kontern, mit dem der Gegenüber in dieser Form nicht gerechnet hat. In einer Schulung für Mitarbeiter lernt man einfache Methode kennen, wie man schlagfertig reagieren kann.

Übertriebene Zustimmung

Eine Methode ist es dem Gegenüber mit seiner Behauptung zuzustimmen und dieses sogar noch zu übertreiben. Dazu werden in Schulungen für Mitarbeiter einige Beispiele genannt. Eine selbstbewusste Person, steht zu sich selbst. Wenn man einer Behauptung einfach nur zustimmt, kann dies auch für einen überraschenden Moment sorgen.

Verdrehung der Aussage

Auch das Umwandeln einer negativen Aussage oder Behauptung in eine positive, bringt die andere Person aus dem Konzept. Wenn man diese Techniken bereits anwenden kann, kann zusätzlich das Spielen mit Wörtern miteinbezogen werden. Schließlich haben manche Wörter unterschiedliche Bedeutungen, die einem einen großen sprachlichen Spielraum bieten. Bei der Schlagfertigkeit muss man jedoch aufpassen, dass es nicht respektlos wirkt, sondern selbstbewusst und kompetent. Mehr zum Thema und Beispiele findet man auf dieser Seite.

Fragetechnik

Wenn man ein Gespräch mit einem Kunden hat und dieses in eine bestimmte Richtung lenken möchte, kann es helfen, die richtigen Fragen zu stellen. Hierzu kann man entweder die typischen W-Fragen stellen oder eine Frage, die man mit Ja oder Nein beantworten kann. Je nachdem, was man wissen möchte bzw. was man hören möchte. Fragen, die ein „oder“ beinhalten, geben z. B. eine genaue Richtung vor. So fragt man nicht, ob jemand etwas tun möchte, sondern gibt ihm gleich eine Auswahlmöglichkeit. Auch möglich sind sogenannte „Suggestivfragen“. Diese Frage-Art beinhaltet bereits die Antwort. Ein einfaches Beispiel wäre „Findest Du den Film nicht auch super?“. Wichtig ist es aber auch seinen Gegenüber genau zuzuhören, um darauf Fragen zu stellen und nachzuhaken, sodass nicht der Eindruck eines Frage-Antwort-Spiels entsteht. Durch das entgegengebrachte Interesse fühlt sich der Gegenüber auch gleich viel wohler. Die Fragetechnik wird meist in kleinen Gruppen auf Seminaren für Mitarbeiter geübt.

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