Herrenhemden – Eine gute Figur in jeder Lebenslage

Egal ob Meeting, Date oder in der Freizeit: Herrenhemden sind der Allrounder im männlichen Kleiderschrank. Leider nehmen wir uns für die Auswahl der Hemden oft kaum mehr Zeit als beim Einkauf im Supermarkt. Ein Fehler, denn Herrenhemden sagen viel über ihre Träger aus.

Herrenhemden finden: Der richtige Schnitt macht’s

Herrenhemden: Richtiger Stil

Ein richtiger Schnitt und Stil machen ein Hemd aus (c) iStock.com / twinsterphoto

Egal ob klein, korpulent oder ein Kraftpaket: Mit dem richtigen Hemd macht jeder Typ eine gute Figur: Wenn du kleiner als 1,73 Meter bist – so groß ist der deutsche Durchschnittsmann – solltest du zum figurbetonten Schnitt greifen. Sogenannte Slim-Fit-Hemden strecken den Körper optisch und sind meist kürzer geschnitten, was dich ebenfalls größer erscheinen lässt. Der Stoff sollte auf Höhe des Hosenbundes enden.

Etwas korpulentere Männer sind mit Herrenhemden der Passform Regular-Fit besser beraten. Sie haben keine Abnäher und fallen lockerer, wodurch du deinen Bauchansatz leichter verbergen kannst. Fester Stoff, großer Kragen und breite Krawatten kaschieren zusätzlich. Wenn du athletisch gebaut bist, kannst du das mit einem figurbetonten und taillierten Schnitt ruhig zeigen. Aber Achtung: Wenn du nicht aussehen willst, als ob dir gleich der Kragen platzt, sollte das Hemd am Hals nicht zu eng geschnitten sein.


Stilsicher bei jedem Anlass – Fauxpas vermeiden

Langarm oder Kurzarm? Der Bundestrainer macht’s vor. Trotz praller Sonne am Spielfeldrand und hitzigen Partien auf dem Platz trägt Joachim Löw stets ein Langarmhemd. Klar, im Hochsommer wünscht Man(n) sich oft weniger Stoff. Stilsicherer bewegst du dich jedoch mit langen Ärmeln. Dies gilt vor allem für geschäftliche Meetings oder für ein erstes Date beim schicken Italiener. Das Kurzarmhemd gehört dagegen in die Freizeit oder an einen Arbeitsplatz mit legerem Dresscode. Ein häufiger Fauxpas ist es, ein Sakko oder Jackett über dem Kurzarmhemd zu tragen. Und wenn wir schon dabei sind: Brusttaschen sind ebenfalls ein No-Go. Viele Männer benutzen diese wie Frauen ihre Handtasche. Handy, Kulli und Notizblock haben im Hemd nichts verloren!

Unzählige Variationen bei Stoff und Farbe

Herrenhemden: Die Kragenform

Eine passende Kragenform aussuchen ist nicht einfach! (c) iStock.com / bulentozber

Businesshemd, Karohemd, Jeanshemd, Pilotenhemd, Holzfällerhemd, Hawaiihemd … Kein anderes Kleidungsstück gibt es in so vielen Variationen wie das Herrenhemd. Was den Stoff betrifft, kannst du mit Baumwolle und Leinen nichts falsch machen. Letzteres ist vor allem im Hochsommer heiß begehrt. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch bügelfreie Herrenhemden aus hochwertigen Kunstfasern. Seiden- und Jeanshemden kommen regelmäßig in und wieder aus der Mode. Ins Büro passen sie nicht. Gleiches gilt für knallbunte Hawaiihemden. Wenn du das Hemd unter einem Anzug trägst, solltest du zu Weiß oder dezenten Farben greifen, zum Beispiel Hellblau, Hellgrau oder Creme. Farbtupfer setzt du mit der Krawatte. Daher sollte das Businesshemd im besten Fall unifarben sein. Erlaubt sind höchstens feine Streifen oder unauffällige Gitterkaros. In der Freizeit kannst du auch kräftige Farben und Muster tragen, am besten zur Jeans.

Es geht an Kopf und Kragen

Die Wahl der Kragenform ist eine Wissenschaft für sich. Hier findest du einen Überblick über die gängigsten Varianten:

  • Der Kentkragen ist zeitlos, elegant und passt immer. Die Kragenenden liegen dicht beieinander, sodass das Hemd auch ohne Krawatte und aufgeknöpft gut aussieht.
  • Der Haifischkragen – auch italienischer Kragen genannt – ist typisch für das Businesshemd. Die Kragenenden stehen weit auseinander und lassen viel Platz für den Krawattenknoten.
  • Der Offizierskragen kommt ohne Kragenklappe aus und wirkt daher schlicht und elegant. Die Kragenenden berühren sich und können oft mit einem Knopf verschlossen werden.
  • Der Tab-Kragen geht nur mit Krawatte. Eine kleine Schlaufe oder ein Knopf hält die beiden Kragenenden unter dem Krawattenknopf zusammen.

Wo du das passende Herrenhemd findest

Glücklich, wer sich alle Hemden auf den Leib schneidern lassen kann. Die meisten werden sich diesen Luxus nicht leisten können. Klar gibt es in jedem Bekleidungsgeschäft eine große Herrenhemden-Abteilung. Doch seien wir mal ehrlich: Ausgedehnte Shopping-Touren sind doch eher was für Frauen. Mit Hilfe von Größentabellen kannst du dir dein Hemd auch ganz bequem im Internet bestellen. Zum Beispiel im Online-Shop eurotops.de – hier gibt es eine große Auswahl an verschieden Schnitten, Stilen und Farben: von pflegeleichten Karo-Hemden bis hin zu bequemen Fleecehemden.

Wie angegossen – Worauf ist bei der Anprobe zu achten?

Bedenke bei der Anprobe, dass das Hemd vermutlich noch einlaufen wird. Damit es perfekt aussieht, solltest du Folgendes beachten:

  • Das Herrenhemd sollte am Rücken länger als vorne sein und nicht aus der Hose rutschen, wenn du dich bückst oder die Arme hebst.
  • Die Ärmel sollten so lang sein, dass die Manschetten ungefähr einen Zentimeter unter dem Sakkoärmel herausragen und leicht über den Handgelenkknochen reichen.
  • Der Kragen sollte so geschnitten sein, dass der Krawattenknoten an den Kragenenden anliegt, diese aber nicht anhebt.

Knitterfreie Aufbewahrung und richtige Pflege

Damit du im Hemd lange gut aussiehst, solltest du es richtig pflegen. Vor dem ersten Tragen sollte es in die Waschmaschine, damit chemische Rückstände abgespült werden. Beachte die Textilpflegesymbole auf dem Etikett. Dort ist vermerkt, ob es in die Maschine darf oder per Hand gewaschen werden muss, mit welchem Waschgang und bei welcher Temperatur gewaschen werden sollte. Schlage Hemdkragen und Manschetten nach innen, damit sie beim Schleudern geschützt sind. Falls dein Hemd Kragenstäbchen hat, nimm diese am besten heraus. Verwende Color- oder Feinwaschmittel. Nach dem Waschen sollte das Kleidungsstück möglichst schnell aufgehängt werden. Sobald es trocken ist, steht das wohl leidigste Thema in Bezug auf Herrenhemden an.

Hemdenbügeln – den meisten Männern ein Graus

Herrenhemden: Buegeleisen

Herrenhemd bügeln … Aber wie? (c) iStock.com / gilaxia

Hemdenbügeln ist gar nicht so schwer, wie viele Männer glauben. Tipp: Wenn sie noch etwas feucht sind, geht es am leichtesten. Beginne mit dem Kragen, Manschetten und der Knopfleiste, zuerst die Rückseite und dann von vorne. Es folgen die Ärmel, die Vorderseite, der Rückenteil und die Schulterpartie. Bügle immer von oben nach unten und ziehe den Stoff straff, bevor du mit dem heißen Eisen darüber gehst. Wenn du es einfach nicht ohne Falten hinbekommst oder dir alles zu aufwendig ist, gibt es eine tolle Haushaltshilfe: die Heißluftbügelmaschine. Ein Beispiel ist die Bügelpuppe von Bügelrevolution. Du musst das Hemd nur über die Bügelpuppe ziehen. Den Rest erledigt die Maschine. Mit einem Druck von bis zu 6,5 bar wird Dampf durch das Herrenhemd geschossen, sodass die Stofffasern aufquellen und Falten entfernt werden. Nach nur sieben Minuten ist dein Hemd faltenfrei und trocken. Die ideale Erfindung für Männer!

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